19. November 2018

Das Ende einer nächsten gesetz. Krankenkasse

Die finanziell angeschlagene Krankenkasse BKK für Heilberufe wird zum Jahresende geschlossen. Das hat das Bundesversicherungsamt in Bonn am Mittwoch entschieden. Hintergrund sind ein zweistelliges Millionendefizit im laufenden Geschäftsjahr und ein massiver Mitgliederschwund. Die zuletzt noch 113.000 Versicherten müssen sich aber keine Sorgen machen: Sie bleiben bis Dezember versichert und können dann frei in andere Kassen wechseln, wie Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und der Kassen-Spitzenverband betonten.

Der Sprecher der Pleite-Kasse mit Sitz in Düsseldorf, Ulrich Rosendal, sagte der Nachrichtenagentur dapd, für 2011 sei ein Defizit von 26 Millionen Euro zu erwarten. In den vergangenen zwei Jahren habe die BKK für Heilberufe 50 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Die BKK hat in den letzten Monaten vergeblich Fusionspartner gesucht, blieb aber bis zur Schließungsentscheidung des Bundesversicherungsamtes erfolglos.

Gesundheitsminister Bahr ermahnte die übrigen Krankenkassen, die Versicherten der Heilberufe-BKK nun „ohne Ansehen von Alter und Gesundheit“ zügig aufzunehmen. Verhältnisse wie bei der im Mai geschlossenen City-BKK – der ersten Kassen-Schließung seit Einführung des Gesundheitsfonds 2009 – dürften sich nicht wiederholen. Damals waren zehntausende Versicherte wochenlang auf der Suche nach einer neuen Kasse abgewiesen worden.

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