13. November 2018

Lieber eine KFZ-Versicherung als an die eigene Absicherung gedacht

Den Deutschen ist der Schutz ihres Autos wichtiger als die Absicherung der eigenen Arbeitskraft 77 Prozent der Deutschen fühlen sich gegen Schäden, die dem eigenen Auto drohen, gut abgesichert.
Fast jeder zweite Bundesbürger bezeichnet sich in Sachen Kfz-Versicherung sogar als sehr gut aufgestellt. Des Deutschen liebstes Spielzeug genießt also auch bei der Risikoabsicherung höchste Priorität. Ganz anders sieht es da beim Thema Berufsunfähigkeit aus. Nicht einmal jeder dritte Deutsche behauptet von sich, gut gegen das Risiko der Arbeitsunfähigkeit geschützt zu sein. Schlimmer noch: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger gibt seinem Berufsunfähigkeitsschutz die Schulnote sechs – also ungenügend. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.014 Deutschen durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen.
Nur jeder siebte Vollzeitbeschäftigte kennt sein Berufsunfähigkeitsrisiko
Die für Deutschland typische hohe Wertschätzung des eigenen Pkw allein kann den sehr unterschiedlichen Absicherungsgrad aber nicht erklären. Viel mehr scheinen die Bundesbürger das Risiko, berufsunfähig zu werden, so stark zu unterschätzen, dass sie glauben, diese Lücke im Versicherungsschutz sehenden Auges riskieren zu können. Und in der Tat schätzen 86 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland die Wahrscheinlichkeit, nach einem Unfall oder durch Erkrankung dauerhaft nicht mehr arbeiten zu können, falsch ein. Unter den Teilzeitbeschäftigen gelingt sogar nur jedem zehnten die richtige Prognose: Durchschnittlich 20 bis 30 Prozent werden im Laufe ihres Arbeitslebens dauernd oder vorübergehend Erwerbsunfähig. So haben sich psychische Krankheiten wie Depression und Burnout-Syndrom in den vergangenen zehn Jahren zum Hauptgrund für Berufsunfähigkeit entwickelt. 2010 waren das immerhin 39,3 Prozent der etwa 181 000 Fälle von verminderter Erwerbsfähigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl von 64.500 auf fast 71.000 Männer und Frauen. An zweiter Stelle stehen Schwierigkeiten mit Skelett und Muskeln, gefolgt von Herz- und KreislauferkrankungenDer Zeitpunkt für einen gesundheitsbedingten Ausstieg aus dem Berufsleben wird dabei immer früher. Während 1980 das Durchschnittsalter für alle erwerbs- und berufsunfähigen Neurentner bei 56 Jahren lag. Sind es heute ca. 50 Jahre. Das Alter derer mit psychischen Problemen liegt mit 48,3 Jahren noch ein mal deutlich darunter.
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