20. November 2018

Das Eigenheim gegen alle Gefahren schützen

Wenn es stürmt, blitzt und hagelt, kann die Natur an der eigenen Immobilie riesige finanzielle Schäden anrichten, die schnell in die Tausender gehen und den finanziellen Ruin bedeuten können. Der Schutz der eigenen vier Wände gegen alle Arten von Schäden ist also ein absolutes Muss.
Sinnvoll ist vor allem eine Absicherung in der Wohngebäudeversicherung gegen Feuer-, Sturm und Wasserschäden, durch die am häufigsten Schäden entstehen. Vor allem bei Feuer, durch Kurzschlüsse, Blitzschlag oder auch Brandstiftung ist der Schaden oft ein Totalschaden. Aber auch ein abgedecktes Dach durch einen Sturm oder ein Wasserschaden durch eine geplatzte Leitung können sehr teuer werden und sollten auf jeden Fall vom Versicherungsschutz der Wohngebäudeversicherung umfasst sein. Vergleichen Sie hier Preise und Leistungen und sichern Sie sich die beste Wohngebäudeversicherung zu Top-Konditionen. Eine Wohngebäudeversicherung braucht jeder Immobilienbesitzer – bei vermieteten und selbst genutzten Objekten. Denn Brandschäden, aber auch Sturm- oder Elementarschäden können die Immobilie unbewohnbar machen – und ohne Versicherung ist das ein finanzielles Desaster.
 Bei einer Eigentümergemeinschaft schließt in aller Regel die Verwaltung einen entsprechenden Vertrag für alle Eigentumswohnungen ab – die folgenden Regeln und Grundsätze gelten jedoch auch dort und sollten vom einzelnen Eigentümer überprüft werden. Wer ein eigenes Haus oder ein Doppel- bzw. Reihenhaus bewohnt, wird sich in aller Regel selbst um den passenden Versicherungsschutz kümmern müssen.
Welche Schäden sind versichert?
Grundsätzlich entscheidet bei einer Wohngebäudeversicherung die Ursache eines Schadens darüber, ob Versicherungsschutz besteht oder nicht. Und es kommt natürlich darauf an, welche der versicherbaren Ursachen im individuellen Vertrag auch wirklich versichert worden sind. Bei der Feuerversicherung sind Brände versichert, Blitzschlag und eine Explosion, die das Gebäude beschädigt. Allerdings sind viele mögliche Schäden ausgeschlossen und müssen zusätzlich und gegen Aufpreis versichert werden: Am bekanntesten sind sicherlich Überspannungsschäden, die nach einem Blitzschlag elektronische Bauteile wie die Heizung beschädigen. Hier zahlt die Versicherung nur, wenn solche Überspannungsschäden in den Versicherungsschutz aufgenommen wurden. Hier sollte man in seine Hausratversicherungspolice schauen, ob diese Klausel mit enthalten ist.
Die Sturmversicherung schützt gegen Sturm- und Hagelschäden – nicht zahlen wird die Versicherung jedoch, wenn Sturm und Hagel an nicht richtig geschlossenen Türen und Fenstern für Schäden sorgen. Die Leitungswasserversicherung umfasst Schäden, die durch "bestimmungswidrig ausgetretenes" Leitungswasser entstehen. Damit sind Rohrbrüche versichert, Schäden durch ein seit Jahren undichtes Dach jedoch nicht. Ebenfalls versichert sind Frostschäden und alle Folgen eines Rohrbruchs. Alle drei Elemente der Wohngebäudeversicherung lassen sich einzeln abschließen, in der Regel werden sie aber als Paket angeboten. Da die Leistungen sehr umfangreich sind, sollte auf jeden Fall ein Experte den Vertrag vor der Unterschrift prüfen, damit alle in Frage kommenden Schäden auch wirklich abgedeckt sind.
Schutz gegen Elementarschäden nicht vergessen
Es besteht zusätzlich noch die Möglichkeit, sich gegen sogenannte Elementarschäden abzusichern: Das sind vor allem Schäden, die durch Überschwemmungen und zurücklaufendes Wasser aus der Kanalisation (Rückstau) entstehen. Daneben sind Versicherte mit einer Elementarschaden-Police auch gegen Erdbeben, Erdrutsche, Schneedruck sowie Vulkanausbrüche und die daraus resultierenden Folgen versichert.
Welche Gegenstände sind versichert?
Wenn ein versicherter Schaden vorliegt, stellt sich natürlich die Frage, was denn eigentlich von der Wohngebäudeversicherung versichert ist. Im Grundsatz gilt: Alles, was zum Haus gehört, ist durch die Wohngebäudeversicherung auch geschützt. Dazu gehört natürlich das Gebäude selbst, dazu gehören aber auch Gebäudezubehör und Nebengebäude, wenn diese auf dem gleichen Grundstück liegen, in der Police aufgeführt sind und bei der Versicherungssumme berücksichtigt wurden. Leider gibt es allerdings ziemlich viele Grenzfälle, bei denen sehr fraglich ist, ob die betreffenden Objekte noch zum Haus zählen oder nicht. So sind z. B. Zäune in der Regel nicht versichert, auch Gebäudeteile, die ein Mieter selbst eingebaut hat (Einbauküche), sind nicht versichert. Wenn Ihnen etwas an Ihrem Haus besonders am Herzen liegt und Sie unsicher sind, ob es mitversichert ist oder nicht, hilft nur die Nachfrage beim Versicher und die Aufnahme des Gegenstandes in den Vertrag.
Was wird im Schadensfall ersetzt?
Wenn Ihr Haus oder Ihre Immobilie einen Schaden erlitten hat, dann ist die nächste Frage: Was muss meine Wohngebäudeversicherung zahlen – und was nicht? Grundsätzlich ist bei einem Totalschaden der ortsübliche Neubauwert zu erstatten, wenn das Haus wieder aufgebaut wird. Ansonsten bekommen die Versicherten nur den Zeitwert bei Zerstörung. Bei zerstörten oder abhanden gekommenen Zubehör wird der Neuwert erstattet, bei Beschädigungen die notwendigen Reparaturkosten, wobei je nach Alter eine Wertminderung abgezogen wird. Außerdem werden die Aufräumkosten ersetzt, und bei Unbenutzbarkeit der Wohnräume erhalten die Versicherten einen Ausgleich, wenn sie die Wohnung nicht mehr nutzen oder vermieten können – längstens allerdings für 12 Monate.
 
About M.Krolinski

Versicherungsmakler mit 22 Jahren Berufserfahrung am Markt. Spezialisiert auf die Private Krankenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung und die private Pflegezusatzversicherung. Aber auch zu anderen Sparten auskunfts-und hilfsbereit.

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