20. November 2018

Beitragsanpassung – WAS TU ICH ?

illustration versicherungsvertrag lies das kleingedruckteEines unserer Aufgabengebiete von Pkvberlin ist es, Sie im Bereiche der „Privaten Krankenversicherung“ bei der Beratung und dem Wechsel in günstigere Tarife zu unterstützen. Wir als ausgebildete und langjährige Tätige Versicherungsexperten übernehmen dabei den kompletten Prozess – von der ersten Analyse, über die eingehende Beratung bis hin zu Ihrer endgültigen Tarifumstellung.

Wie auch bei den gesetzlichen Krankenkassen findet auch in der Privaten Krankenkasse die Überprüfung von Beitragseinnahmen und Leistungsausgaben statt. Diese wird meist gegen Ende des laufenden Versicherungsjahres vorgenommen. Die sich daraus ergebende Beitragsanpassung, tritt dann zum 1. des folgenden Monat in Kraft, dass wird den Versicherungsnehmern für gewöhnlich auf dem schriftlichem Wege mitgeteilt.

Zu einer Beitragsanpassung kann es kommen, wenn die Erstkalkulation des Tarifes bei Eintritt in die PKV unzureichend war. Das kann sein, da die privaten Krankenkassen einem hohen Konkurrenzdruck ausgesetzt sind, dass die Einstiegsprämien zu niedrig kalkuliert wurden.

Hat Ihre Krankenkasse zwischenzeitlich keine Beitraganpassungen vorgenommen, obwohl dies aufgrund veränderter Verhältnisse eigentlich erforderlich gewesen wäre, so kann es später zu einer nicht unerheblichen Anpassung kommen. Dabei kommt es zu einer stärkeren Erhöhung der Prämien als normal. So müssen zum Beispiel zu niedrigen gezahlte Altersrückstellungen ausgeglichen werden und auch das inzwischen gestiegene Alter des Versicherungsnehmers muss bei den folgenden Anpassungen mit berücksichtigt werden.

Wollen Sie als Versicherungsnehmer die höheren Kosten nicht tragen, so haben Sie verschiedene Möglichkeiten  diese abzumildern. Dies kann zum Beispiel durch die Erhöhung Ihrer Selbstbeteiligung oder ein Wechsel in einen günstigeren Tarif geschehen. Für Letzteres müsste Sie als der Versicherungsnehmer jedoch unter Umständen eine Kürzung der Leistungen in Kauf nehmen.

Alle privaten Krankenkassen sind gesetzlich auch dazu verpflichtet, einen sogenannten Basis- bzw. Standarttarif anzubieten. Die Leistungen dieses Tarifs entsprechen denen der gesetzlichen Krankenkassen, während gleichzeitig der Beitrag den gesetzlichen Höchstbetrag nicht überschreiten darf. Auch die bisher von Ihnen gezahlten Altersrückstellungen werden in diesem Fall mit angerechnet, was zu einer deutlichen Verringerung der monatlichen Prämie führen kann. Von den Leistungen sind Sie auf jeden Fall schlechter gestellt. Aber auch andere Tarife kann Ihnen die Versicherungsgesellschaft anbieten. Dies ist jedoch in der Verfahrensweise recht kompliziert, da die Versicherungsgesellschaften wenig Interesse haben Ihnen einen solchen Wechsel anzubieten. Wer macht schon freiwillig seine Geldbörse leer. Für eine vergleichbare Leistung  auf einmal weniger Beitrag zahlen, das will kein Versicherungsunternehmen. Für Versicherte die sich noch in  alten Tarifen befinden macht dieses auf jeden Fall Sinn. Hier kann ein Wechsel in einen neuen(alten) Tarif zu einer beachtlichen Reduzierung des Beitrages führen.

Denn im § 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) steht :

(1) Bei bestehendem Versicherungsverhältnis kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer verlangen, dass dieser

… Anträge auf Wechsel in andere Tarife mit gleichartigem Versicherungsschutz unter Anrechnung der aus dem Vertrag erworbenen Rechte und der Alterungsrückstellung annimmt; soweit die Leistungen in dem Tarif, in den der Versicherungsnehmer wechseln will, höher oder umfassender sind als in dem bisherigen Tarif, kann der Versicherer für die Mehrleistung einen Leistungsausschluss oder einen angemessenen Risikozuschlag und insoweit auch eine Wartezeit verlangen; der Versicherungsnehmer kann die Vereinbarung eines Risikozuschlages und einer Wartezeit dadurch abwenden, dass er hinsichtlich der Mehrleistung einen Leistungsausschluss vereinbart;

 

 

Meistens wird jedoch der Versicherer nicht  “freiwillig” einen solchen Tarifwechsel ohne Komplikationen anbieten. Er verweist oft darauf, dass gerade dieser von Ihnen gewünschte Tarif besser ist, Teilbereiche besser leistet und somit nicht gleichartig sei. Hilfe von Experten ist hier gefragt.

Eine andere Möglichkeit ist der Wechsel zu einer anderen privaten Krankenkasse. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die jährlichen Beitragsanpassungen regelmäßig über dem Durchschnitt liegen. Nachdem Sie als  Versicherungsnehmer den Bescheid über die Beitragsanpassung erhalten haben, können Sie innerhalb einer Frist von acht Wochen eine außerordentliche Kündigung vornehmen. Der Wechsel in eine andere PKV wird dann am Stichtag der Beitragsanpassung gültig.

Solch ein Wechsel kann auch Nachteile mit sich bringen. So wird zum Beispiel Ihr neue PKV die monatliche Prämie unter Berücksichtigung eines höheren Einstiegsalters berechnen. Auch die bisher erzielte Altersrückstellung kann nur in Höhe des Basistarifs in die neue PKV mitgenommen werden. Dies ist die sogenannte portable Altersrückstellung. Das heißt, dass alle Rückstellungen für Leistungen außerhalb des Basistarifs, wie die Behandlung durch private Ärzte, bei der alten PKV bleiben.

Bei diesem Wechsel müssen Sie sich als Versicherungsnehmer erneut einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Das kann im gegebenen Fall auch zu einer Ablehnung Ihrer neuen Versicherung führen. Deshalb ist es für Sie sehr wichtig, zuerst den Antrag bei der neuen PKV zu stellen und die Zusage abzuwarten, bevor Sie den alten Vertrag mit der PKV kündigen.

Um diese Fehler zu vermeiden ist es für Sie wichtig einen erfahrenden Berater zu konsultieren, der Ihnen diese unterschiedlichen Weg aufzeigt, bei dem Sie die notwendige Anlehnung erhalten  und  Sie somit auf Ihre weiteren Weg begleitet.

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About M.Krolinski

Versicherungsmakler mit 22 Jahren Berufserfahrung am Markt. Spezialisiert auf die Private Krankenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung und die private Pflegezusatzversicherung. Aber auch zu anderen Sparten auskunfts-und hilfsbereit.

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