13. November 2018

5 wichtige Leistungspunkte einer guten privaten Krankenversicherung (PKV)

Diese 5 Leistungspunkte sollten Sie bei der Tarifauswahl nicht aus den Augen verlieren

Einen Tarif der privaten Krankenversicherung (PKV) allein nach dem Preis auszuwählen, kann sich als zu kurzsichtige Entscheidung entpuppen. In so manchem Billigangebot lauern potenziell schmerzhafte Schutzlücken, die Sie später teuer zu stehen kommen können. Die folgenden fünf Leistungskomponenten sollten Sie beim Auswahlprozess auf keinen Fall unter den Tisch fallen lassen.

1.Bessere Vorsorge ohne Einschränkungen 

Mehr Vorsorge verlängert Leben – hier unterscheiden sich gute von weniger guten PKV-Policen. Achten Sie darauf, dass Ihnen medizinisch notwendige und sinnvolle Vorsorgeleistungen weitestgehend ohne funktionelle oder altersbedingte Einschränkungen erstattet werden. Einige Versicherer bieten ihren Kunden als Anreiz für die regelmäßige Durchführung der Vorsorgeprogramme eine Erstattung ohne Anrechnung auf die Selbstbeteiligung an – ein willkommener Bonus.

2. Auf Top-Behandlungsstandard achten

Komfortable Unterkunft und die wahlärztliche Behandlung durch einen Spezialisten gehören zu den üblichen Standards einer PKV. Leistungsstarke Tarife bieten aber noch mehr: die Behandlung in Privatklinken und weitere medizinische Leistungen, die zusätzlich zu allgemeinen Krankenhausleistungen abgerechnet werden können. Damit können Sie sich das höchste Schutzniveau sichern, welches der Gesundheitsmarkt hergibt.

3.Reha-Maßnahmen einschließen

Die PKV ist nicht zu Leistungen im Reha-Bereich verpflichtet. Daher sollten Sie einen Tarif wählen, der sowohl für die Anschlussheilbehandlung als auch für Rehabilitationsleistungen im stationären Bereich ausreichend Versicherungsschutz bietet. Der Tarif sollte dabei weder eine Leistungseingrenzung noch den tariflichen Leistungsanspruch durch enge zeitliche Vorgaben limitieren – schließlich wollen Sie nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall in aller gebotenen Ruhe wieder „auf die Beine kommen“.

4.Gemischte Anstalten berücksichtigen

Gemischte Anstalten sind Krankenanstalten, die auch Kuren oder Sanatoriumsbehandlungen durchführen und Rekonvaleszenten aufnehmen. Hier gibt es auf dem PKV-Markt viele verschiedene, teils intransparente Bedingungen, die zu einer hohen zusätzlichen Kostenbelastung beim Versicherten führen können. Achten Sie hier darauf, dass der PKV-Tarif sowohl gezielte stationäre Aufenthalte mit einer Leistungserstattung für medizinisch notwendige Operationen und Behandlungen als auch Notfalleinweisungen abdeckt – so schließen Sie unliebsame Überraschungen in Form selbst zu begleichender Rechnungen aus.

5.Gebührenabdeckung erweitern

Das Honorar für die Behandlung von Privatpatienten wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. für Zahnärzte (GOZ) berechnet. Danach darf das Honorar maximal mit dem 3,5-fachen Satz berechnet werden. Dieser Höchstsatz reicht jedoch für besonders schwierige Untersuchungs-, Behandlungs- und Operationsmethoden beim Spezialisten häufig nicht aus. Falls Sie dieses Restkostenrisiko ausschließen möchten, wählen Sie einen PKV-Tarif mit weiterreichendem Versicherungsschutz. Eine freie Arztwahl auch im Ausland sichern Sie sich mit einem Versicherungsschutz ohne Bindung an die deutschen Gebührenordnungen.

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Versicherungsmakler mit 22 Jahren Berufserfahrung am Markt. Spezialisiert auf die Private Krankenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung und die private Pflegezusatzversicherung. Aber auch zu anderen Sparten auskunfts-und hilfsbereit.

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